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Alfred Stevens 1823 – 1903

Alfred Stevens war ein belgischer Bildhauer, Maler und Designer des 19. Jahrhunderts, der insbesondere für seine elegante Skulpturen und sein Dekorationsdesign bekannt ist. Hier ist sein Lebenslauf in Etappen:

Frühes Leben und Ausbildung:
Alfred Stevens wurde 1823 in Brüssel, Belgien, geboren. Er studierte an der Académie Royale des Beaux-Arts de Bruxelles und dann in Paris an der École des Beaux-Arts bei Ingres. Er arbeitete zunächst als Porträtmaler, bevor er sich der Bildhauerei und dem Design zuwandte.

Karrierebeginn:
Stevens begann seine Karriere als Bildhauer und entwarf dekorative Elemente für öffentliche Gebäude und private Villen. Er arbeitete auch als Schmuckdesigner und entwarf viele exquisite Schmuckstücke im Auftrag von wohlhabenden Kunden.

Bildhauerische Karriere:
Stevens‘ Hauptwerk als Bildhauer umfasst viele mythologische und allegorische Figuren, die oft in Bronze gegossen wurden. Einige seiner bekanntesten Skulpturen sind:

  • «Le Pêcheur à la Coquille» («Der Muschelfischer»), ein kleiner Junge, der eine Muschel vom Meeresgrund fischt
  • «La Femme au Bain» («Die Frau im Bad»), eine verführerische weibliche Figur, die nackt in einem Wasserbecken sitzt
  • «La Parisienne» («Die Pariserin»), eine stilvolle und elegante Frau, die als Inbegriff der Pariser Mode und Kultur gilt
  • Andere bekannte Werke von Stevens sind «La Danseuse» («Die Tänzerin»), «La Source» («Die Quelle») und «Le Génie de la Guerre» («Der Genius des Krieges»).

Spätere Jahre:
In späteren Jahren arbeitete Stevens hauptsächlich als Maler und widmete sich der Darstellung des modernen Pariser Lebens. Er war auch als Lehrer tätig und hatte viele berühmte Schüler, darunter Édouard Manet.

Alfred Stevens starb 1906 in Paris, Frankreich, im Alter von 83 Jahren.

Hier ist eine Liste einiger der bekanntesten Bronzefiguren von Alfred Stevens:

  • «Le Pêcheur à la Coquille» («Der Muschelfischer»)
  • «La Femme au Bain» («Die Frau im Bad»)
  • «La Parisienne» («Die Pariserin»)
  • «La Danseuse» («Die Tänzerin»)
  • «La Source» («Die Quelle»)
  • «Le Génie de la Guerre» («Der Genius des Krieges»)