
Aristide Maillol (1861 – 1944) war ein französischer Bildhauer, Maler und Grafiker, der vor allem für seine weiblichen Akte bekannt ist. Er begann seine Karriere zunächst als Maler, bevor er sich später der Bildhauerei zuwandte. Maillols Arbeiten zeichnen sich durch ihre klaren, einfachen Formen und ihre Sinnlichkeit aus.
Lebenslauf:
Aristide Maillol wurde am 8. Dezember 1861 in Banyuls-sur-Mer, Frankreich, geboren.
Er studierte zunächst Malerei an der École des Beaux-Arts in Paris, bevor er sich der Bildhauerei zuwandte.
Im Jahr 1895 stellte er erstmals seine Skulpturen aus und erhielt bald darauf den Auftrag für eine Bronzeplastik.
Ab 1902 arbeitete Maillol als Lehrer an der Académie Matisse in Paris.
Während des Ersten Weltkrieges stellte er seine künstlerische Tätigkeit weitgehend ein und beschäftigte sich stattdessen mit landwirtschaftlichen Arbeiten.
In den 1920er Jahren erhielt Maillol zahlreiche öffentliche Aufträge, unter anderem für Denkmäler und Brunnen.
Maillol starb am 27. September 1944 in Banyuls-sur-Mer.
Liste von Maillols Bronzefiguren:
- «L’Action enchaînée» (1895)
- «La Méditerranée» (1902-1905)
- «La Rivière» (1939-1943)
- «La Montagne» (1943)
- «La Nuit» (1902-1905)
- «La Jeune Fille allongée» (1932)
- «Le Cycliste» (1944)